Personen Biografien
"Hauptmann d.R Wilhelm Kubel *16.12.1917 in Woplauken,Kreis Rastenburg/Ostpreußen

Kubel gehörte als Reserveoffizier zur 61.ostpreußischen Infanteriedivision die von Anfang des Ostkrieges bis zu dessen Ende im Nordabschnitt der Ostfront im Einsatz stand.
Der spätere Ritterkreuzträger führte 1942/43 eine Kompanie des Grenadierregimentes 162 und zeichnete sich mehrfach durch Tapferkeit und Führungskunst aus.Nach den schweren Rückzuggefechten im Winter und Frühjahr 1944 übernahm Kubel die Führung des II. Bataillons des Gren.Reg.162.Dieses stand auf dem Weg nach Kurland mehrmals im Schwerpunkt der Kämpfe.
Anfang August lag das Bataillon im Raum Birsen,wo sich der feindliche Durchbruch nach Riga abzeichnete.Dabei gelang es Hauptmann Kubel mit seinen Männern,nun von wenigen Schlachtflugzeugen unterstützt,den russischen Großangriff am 2.August 1944 zum stehen zu bringen.Für diese Tat wurde Kubel am 30.9.1944 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.


Ritterkreuz am 30.9.1944
Ehrenblattspange des Heeres am 7.5.1943 als Olt.d.R.,3.Gren.Reg.162
Nahkampfspange in Silber
Eisernes Kreuz 1 und 2 Klasse
Infanteriesturmabzeichen
Verwundetenabzeichen in Gold

Major der Bundeswehr 9.9.1956
Inspektions Chef an der Heeres Offiziers Schule II.und I.,Husum und Hannover 1956-1959
stellvertr.Kommandeur des Panzer Gren.Btl.11 Hannover 1960-1961
Taktik Lehrer und Insp.Chef an der Panzertruppenschule Munster 1961-1967
Kommandeur Panzergrenadier Bataillon 321 Wesendorf 1967-1971
Leiter Ausbildungs Zentrum für Reservisten,Loccum 1971-1974
Oberstleutnant
Dienstzeit Ende 31.03.1974

Wilhelm Kubel verstarb am 29.04.2003





Martin Hrustak *17.10.1913 in Tschechen/Sudetenland

Er trat als ehemaliger Unteroffizier im tschechischen Heer am 1.Dezember 1939 in die Wehrmacht ein.
Er wurde 1940 zum Infanterie Regiment 162 der 61.Infanterie Division versetzt.Zusammen mit diesem Regiment kämpfte Hrustak ab Juni 1941 im Nordabschnitt der Ostfront.Für seinen Einsatz beim Sturm auf die Inseln Moon und Ösel erhielt er am 30 September 1941 das Eiserne Kreuz 2. Klasse.
Anfang 1942 zum Feldwebel befördert,wurde er Zugführer in der 7.Kompanie des Regimentes.
Bei den Rückzugskämpfen auf die Ssinjawino Höhen erhielt er am 8 Januar 1943 das Eiserne Kreuz 1.Klasse.
Ende 1943 wurde die Division aus der Front herausgelöst und in den Brückenkopf Kirischi
verlegt,wo Hrustak verschiedene Spähtruppunternehmen erfolgreich leitete.
Dafür wurde er im Mai 1943 wegen Tapferkeit zum Oberfeldwebel befördert.In der Funktion des Zugführers der 7.Kompanie und für Verdienste in der 3.Ladoga Schlacht erhielt Hrustak am 11.12.1943 das Ritterkreuz verliehen.
Während der Kämpfe um den Narwa Brückenkopf Kriwasoo im März 1944 zeichnete er sich erneut besonders aus,und erhielt am 14 Mai 1944 als 473.Soldat der Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz.
Im Juli 1944 übernahm er dann die 7.Kompanie des Regimentes.Nach einem russischen Angriff auf die Linien des Regimentes,wird die 7.und 6. Kompanie schwer angeschlagen, bei einem Gegenangriff am 18.8.1944 südostwärts von Riga wird Hrustak bei der Erstürmung einer sowjetischen Pakstellung schwer verwundet.
Auf dem Hauptverbandsplatz "Bärbele"südostwärts Riga/Lettland verstarb Hrustak aufgrund der schwere seiner Verletzungen.

Seine Beisetzung erfolgte unter militärischen Ehren in Keri,in der Nähe von Riga/Lettland.

Eichenlaub am 14.5.1944 (473.Soldat der Wehrmacht)
Ritterkreuz am 11.12.1943
Nahkampfspange in Bronze
Eisernes Kreuz 1.Klasse am 8.Januar 1943
Eisernes Kreuz 2.klasse am 30.September 1941
Infanterie Sturmabzeichen
Verwundetenabzeichen in Silber
Ostmedaille






Otto Weidhofer *26.11.1913 in Kutzen,Kreis Lyck/Ostpreußen

Weidhofer erhielt am 15.5.1944 als Oberfeldwebel und Zugführer des 8./Gren.Reg.162 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen.

Er verstarb am 16.2.1945 auf dem Gut Gallingen bei Preußisch Eylau

Ritterkreuz am 15.5.1944
Nahkampfspange





Dr.jur.Günther Bergerhoff *12.12.1912 in Kleingoddula/Kreis Merseburg

Günther Bergerhoff trat am 12.02.1940 der Wehrmacht bei, wo er zunächst zum Wehrkreis-Ersatz-Depot nach Westfalen kam und seine Rekrutenausbildung bei Rembertow bei Warschau erhielt.
Mit Ende der Ausbildung wird Bergerhoff am 10.04.1940 der 11. Kompanie des Infanterie-Regiments 325 zugeteilt, wobei er vorher noch zum Feldrekruten-Bataillon des Regiments gehörte.

Nach Ende des Westfeldzuges, an dem er nicht teilnahm, wird Bergerhoff in das III. Bataillon des Infanterie Regiments 162 versetzt, das zu diesem Zeitpunkt im Raum Concarneau-Rosporden in der Bretagne lag.
An die Ostfront verlegt, wird er am 01.09.1941 verwundet und ins Kriegslazarett 3./571 verlegt. Nach seiner Genesung kommt er am 25.01.1942 in den Stab des III. Bataillons, am 26.07.1942 in den Stab des I. Bataillons, am 29.07.1942 in die 6. Kompanie des Regiments und am 01.08.1942 in die 2. Kompanie des Regiments unter gleichzeitiger Beförderung zum Unteroffizier.
Nachdem Bergerhoff vom 12.10. bis zum 12.12.1942 am 11.Offiziers-Anwärter-Lehrgang an der Schule VII der Infanterie in Milowitz bei Prag teilnahm, wird er am 15.12.1942 zum Leutnant der Reserve befördert und am 25.01.1943 in den Stab des I. Bataillons des Grenadier-Regiments 162 versetzt, wo er später den Posten des Adjutanten übernimmt.
Am 27.02.1944 nahm er an seinem 23. Nahkampftag bei Auwere teil und wird am 15.03.1944 zum Oberleutnant der Reserve befördert.
Nachdem der Gegner in der Nacht vom 15. auf den 16.02.1944 durch das Grenadier-Regiment 162 im Narew-Brückenkopf nördlich Kriwasoo angegriffen wurde und der Kommandeur sowie sämtliche Offiziere des I. Bataillons durch Verwundung ausfielen, übernahm Bergerhoff, mittlerweile mit einem kleinen Stoßtrupp in die feindliche Linie eingebrochen, die Führung des I. Bataillons.
 
Bergerhoff gelang es zunächst die Verbindung mit dem linken Nachbarn aufzunehmen und führte sein Bataillon durch den kleinen Einbruch. Durch seinen Einsatz kam der Angriff des Regiments gegen Abend endlich zum Tragen. Ergebnis des Tages war die Gefangennahme eines sowjetischen Regimentsstabes, die Erbeutung zahlreicher Infanteriegeschütze und mehrere schwerer Granatwerfer. Außerdem wurden zwei gegnerische Bataillone zerschlagen.

Für diese Tat zum Ritterkreuz vorgeschlagen, erhielt Bergerhoff am 15.04.1944 als 23. Angehöriger der 61.Infanterie Division das Ritterkreuz. Welches ihm aufgrund seiner am 14.04.1944 erlittenen Verwundung im Lazarett übergeben wurde. Bis zum 29.04.1944 im Kriegslazarett 1./531 und ab dem 02.05.1944 im Reserve-Lazarett Allenstein 1, kommt Bergerhoff am 19.07.1944 ins Heereskurlazarett Semmering und dann zum Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 151 nach Bischofsburg. Wieder zum Regiment zurückgekehrt, wird er am 25.01.1945 erneut verwundet und zunächst durch die Sanitäts-Kompanie 1/158 behandelt, um am 15.02.1945 im Reserve-Lazarett Lübeck versorgt zu werden. Am 19.03.1945 wird er dann ins Teillazarett Blankenstein/Ruhr verlegt.

Ritterkreuz am 15.04.1944
Deutsches Kreuz in Gold
Eisernes Kreuz 1.Klasse
Eisernes Kreuz 2.Klasse
Nahkampfspange in Bronze
Infanterie Sturmabzeichen
Verwundetenabzeichen in Gold
Ostmedaille

Bergerhoff verstarb am 06.5.1991 in Bochum





Reinhold Böhmke *25.8.1911 in Preußisch Stargard

Reinhold Böhmke  leistete vom 01.10.1936 bis zum 30.09.1937 seinen Wehrdienst in der 13. Kompanie des Infanterie-Regiments 3 in Deutsch-Eylau ab.
Am 16.08.1939 erfolgte der Wiedereintritt in die 13. (IG) Kompanie des Infanterie-Regiments 162, mit dem er am Polen- West- und Ost-Feldzug teilnimmt.
Laut Meldung vom 27.04.1942 wird er verwundet und in das Reserve-Lazarett Apolda in Thüringen verlegt. Am 17.11.1942 in die Grenadier-Geschütz-Ersatz-Kompanie 61 versetzt, kehrt Böhmke am 21.01.1943 wieder zu seiner 13. Kompanie zurück und übernimmt dort den Posten eines Zugführers.
Dabei kam es am 15.01.1944 südlich Oranienbaum im Norden der Ostfront zu einem gegnerischen Panzer- und Infanterie-Angriff den er durch eigenen Entschluss und persönlichem Einsatz zurückschlug und damit eine kritische Lage meisterte. Dem Gegner war es gelungen im Zuge eines Angriffs mit Panzerunterstützung die Höhe im Rücken des I. Bataillons zu besetzen. In Abwesenheit des Bataillonskommandeurs fasste Oberfeldwebel Böhmke, eingesetzt als VB der 13. Kompanie, in Kenntnis der Lage, den überlegenen Gegner mit einer Handvoll Männer anzugreifen. Böhmke nahm mit seinen Männern die Höhe im Nahkampf unter Vernichtung mehrerer MG-Nester, wobei weiterhin ein ganzes gegnerisches Bataillon vernichtet wurde.

Dafür erhält er am 06.04.1944 das Ritterkreuz. Die Befürwortung zum Ritterkreuz erfolgte durch das III. (germ.) Panzer-Korps, als Teil der Armee-Abteilung Narwa der Heeresgruppe Nord. Die Verleihung des Ritterkreuzes erfolgte Ostersonntag 1944 zusammen mit dem Kommandeur des Grenadier-Regiments 151 Müller-Melahn. Für spätere Kämpfe im Raum Narwa am 18.03.1944 wird er am 29.04.1944 zur Nennung im Ehrenblatt des Heeres vorgeschlagen, was jedoch am 18.05.1944 abgelehnt wurde.


Ritterkreuz am 6.4.1944
Nahkampfspange in Bronze
Eisernes Kreuz 1.Klasse am 8.Juli 1941
Eisernes Kreuz 2.Klasse am 28.Juni 1940
Infanterie Sturmabzeichen
2x Panzer Vernichtungs Abzeichen
Verwundetenabzeichen in Schwarz
Ostmedaille

Böhmke verstarb am 12.1.2001 in Oberbohingen in BW




Bruno Karczewski *18.03.1913 in Osterode/Ostpreußen

Bruno Karczewski trat am 29. März 1932 in die 13. / Infanterie Regiment 2 ein, wurde am 20. August 1939 als Feldwebel zum  13. / Infanterie-Regiment 162 versetzt und nahm als Zugführer am Polenfeldzug teil.
Am 1. November 1939 wurde er zum Oberfeldwebel und Offiziersanwärter befördert und nahm als Zugführer am Westfeldzug teil. Am 1. Juni 1940 wurde er zum Leutnant befördert und im Herbst 1940 Führer der 10. und später der 5. Kompanie des Infanterie-Regiments 162.
Im Februar 1941 wurde er Kommandeur der 13. Kompanie, die er ab Juni 1941 in Russland führte. Am 1. August 1941 wurde er zum Oberleutnant befördert und wurde am 19. Mai 1942 mit dem EK I ausgezeichnet. Ab Januar 1943 führte er das II. Bataillon und wurde am 1. April 1943 zum Hauptmann befördert. Im Juli 1943 wurde er Kommandeur  des I. Bataillons des Grenadier-Regiments 162 und am 1. Februar 1944 zum Major befördert. Bei den Rückzugskämpfen an der Straße Krassnoje Sselo - Kingisepp zeichnete er sich besonders aus, wofür ihm am 12. März 1944 das Ritterkreuz verliehen wurde. Kurz darauf wurde er bei Narwa schwer verwundet. Nach seiner Genesung übernahm er im Juni 1944 die Führung des Grenadier-Regiments 151, welches er in Estland und Kurland führte. Im Januar 1945 wurde er erneut schwer verwundet und kam auf dem Seeweg in das Marinelazarett nach Glückstadt an der Elbe. Am 5. März 1945 wurde ihm für persönliche Tapferkeit das Eichenlaub verliehen. Gleichzeitig wurde er zum Oberstleutnant befördert. Das Kriegsende erlebte er im Lazarett, aus dem er am 9. Januar 1946 entlassen wurde.


Eichenlaub am 5.3.1945
Ritterkreuz am 12.3.1944
Eisernes Kreuz 1.Klasse am 19 Mai 1942

Die Kämpfe vor Lenin­grad, am Wolchow, im Baltikum und Ostpreußen sind untrennbar mit seinem Namen verbunden. Vorbildlich, tapfer und entschlusskräftig in allen Situationen, besaß er das grenzenlose Vertrauen seiner Grenadiere.
Bruno Karczewski wurde am 18. März 1913 als Sohn eines Eisenbahners in Osterode (Ostpreußen) geboren. Nach Schulzeit und Klempner-Lehre kam der hochgewachse­ne Ostpreuße und erstklassige Sportler im Jahre 1932 zur Reichswehr (13. Kompanie des Infanterieregiments 2 in Alienstein).
Nach der Grundausbildung durchlief er eine Zugführerausbildung als Nachrichtenmann und Reiter.
Am 1. Oktober 1934 wurde er Unteroffizier. Anschließend fand Karczewski in der Rekrutenausbildung Verwendung, wurde im November 1935 Feldwebel.
Seine endgültige soldatische Heimat fand er mit der Versetzung zur 13. Infanteriege­schützkompanie des Infanterieregiments 162 der 61. Infanteriedivision in Allenstein, der späteren „Teufelsdivision".
Im Polenfeldzug bewährt, erfolgte am 1. November 1939 die Beförderung zum Oberfeldwebel und Offiziersanwärter.
Im Westfeldzug kämpfte die 61. Infanterie­division bei Maastricht und am Albert-Kanal. Wertvolle Unterstützung leistete sie auch bei der spektakulären Einnahme von Fort Eben Emael durch deutsche Fallschirmjäger.
Im Ostfeldzug führte Karczewski - jetzt Leutnant - im Herbst und im Winter 1940/41 die 10. Kompanie und schließlich die 5. Kompanie des Infanterieregiments 162, das er im Mai 1941 übernahm. Ab August 1941 war Karczewski Oberleutnant. Es folgten harte Kämpfe, oft gegen vielfache feindliche Übermacht. Den Brückenkopf Grusino verteidigte die Kompanie Karczewski, mit ihren Ge­schützen längst ein Eckpfeiler der deut­schen Front, mit letztem Einsatz er­folgreich.
Im Januar 1942 wurde Kar­czewski Kommandeur des 2. Bataillons des Grenadierregiments 162. Er führte den Durchbruch nach Süden und stellte mehrfach seine ganze Klasse eindrucks­voll unter Beweis. Auch mit einer Hand­voll Grenadiere gelang es Karczewski, feindliche Einbrüche zu bereinigen. Am 1. April 1943 zum Hauptmann befördert, führte er mit unglaublicher Zähigkeit Ab­wehrkampf auf Abwehrkampf. Sein persönliches Beispiel ließ seine Leute auch in den schwierigsten Situa­tionen ausharren. Bald war er Major und Kommandeur des 1. Bataillons des Infanterieregiments 162. Das Frei­kämpfen der Straße bei Gurlewo, am 13. März 1944 mit dem Ritterkreuz belohnt, gehört zu seinen Heldentaten.
Bruno Karczewski: „Ich schöpfte die Kraft zum Durchhalten in diesen Krisen­zeiten und auch früher und später ausschließlich aus der beispiellosen Tapfer­keit und dem Standvermögen unserer Grenadiere. Ohne sie hätte ich diese schwere Verantwortung nicht so lange tragen können."
Im Nahkampf schwer verwundet, wurde Major Karczewski nach Genesung im Juni 1944 mit der Führung des Grenadierregiments 151 beauftragt. Mit diesem Regiment kämpfte er während des Rück­zugs durch die baltischen Staaten in der Nachhut und hatte immer wieder Anteil an der Abwehr von Überflügelungs- und Einkesselungsversuchen der Roten Ar­mee. Im Dezember 1944 bevorzugt zum Oberstleutnant befördert, erhielt er mit dem Grenadierregiment 176 auch das dritte Regiment seiner Division als Kom­mandeur. Am 13. Januar 1945 wehrte Karczewski mit seinem Regiment bei Gumbinnen nochmals alle Angriffe ab. Dabei bewies der Major erneut Draufgängertum und ein großes Kämpferherz.Ende Januar wurde er im Raum nordostwärts Preußisch-Eylau schwer verwundet. Am 5. März 1945 erhielt er für seine Waffen­taten das Eichenlaub.
Erst im Januar 1946 wurde Karczewski aus dem Reservelazarett in Krempe (Schleswig-Holstein) entlassen.



Bruno Karczewski verstarb am 1. Juli 1971 in Holzminden (Niedersachsen).




  • Gottfried Weber * 31 Januar 1899 in Breslau

    Gottfried Weber trat 1917 als Fahnenjunker in die Armee ein. 1918 zum Leutnant befördert, wurde er nach Ende des Ersten Weltkrieges am 1. April 1920 aus der Armee entlassen. 1934 trat er als Hauptmann wieder in die Armee ein und wurde Chef der 8. Kompanie im Infanterie Regiment 23.Bei Kriegsbeginn war er als Major Kommandeur des I. Bataillons des Infanterie Regimentes 162.In dieser Funktion nahm er am Polen- und Westfeldzug teil, ab Juni 1941 kämpfte er in Russland. Bei der Eroberung der baltischen Insel Ösel zeichnete er sich mit seinem Bataillon besonders aus, wofür er am 13. Oktober 1941 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet wurde. Am 1. April 1942 zum Oberstleutnant befördert, wurde er einen Tag später Kommandeur des Infanterie Regiments 176.An der Front schwer verwundet, musste er sein Kommando abgeben und in ein Lazarett eingeliefert werden. Nach seiner Genesung führte er im April 1943 die 61.Infanterie Division, im Mai 1943 die 93.Infanterie Division und im Juni 1943 die 81.Infanterie Division. Als Oberst übernahm er am 15. November 1943 die 12.Luftwaffen Feld Division. Am 1. Februar 1944 folgte die Beförderung zum Generalmajor. Im April 1944 gelang es ihm mit seiner Division, einen russischen Durchbruchsversuch bei Pleskau zu verhindern, wofür er am 9. Juni 1944 mit dem Eichenlaub ausgezeichnet wurde. Am 1. August 1944 zum Generalleutnant befördert, war er ab dem 10. April 1945 noch mit der XVI. Armeekorps betraut. Bei Kriegsende geriet er in russische Gefangenschaft, aus der er 1955 entlassen wurde. Nach Gründung der Bundeswehr trat er dieser bei und war zuletzt Generalmajor und Inspekteur der Infanterie.


    Eichenlaub am 9.6.1944
    Ritterkreuz am 13.10.1941
    Deutsches Kreuz in Gold am 16.2.1943 beim GR176

    Weber verstarb am 16.August 1958 bei einem Autounfall in Villach/Kärnten





    Bruno Ehm *9.8.1920 in Arnsdorf bei Königsberg,Kreis Heilsberg/Ostpreußen

    Bruno Ehm trat am 1. August 1939 in die 4. Kompanie des Bau-Bataillons 308 ein und wurde am 18. Dezember 1939 zum Wehr-Bezirks-Kommando Marienburg versetzt. Von hier aus kam er in die 4. Kompanie des Infanterie-Regiments 3.Am 23. November 1940 zum Gefreiten befördert, wurde er am gleichen Tag in die 12. Kompanie des Infanterie-Regiments 162 versetzt. Am 6. Mai 1942 wurde er zum Unteroffizier befördert und in die 12. (MG) Kompanie des Infanterie-Regiments 162 versetzt. Am 14. April 1944 folgte die Beförderung zum Oberfeldwebel und die Versetzung in das Feld-Ausbildungs-Bataillon 161. Am 15. August 1944 wurde er dann in 8. (MG) Kompanie des Grenadier-Regiments 162 versetzt.Am 13. Januar 1945 griffen russische Einheiten den Ort Trakehen an. Oberfeldwebel Ehm war zu diesem Zeitpunkt Zugführer in der 8. / Grenadier-Regiment 162.Am Bahnhof Trakehen wehrte er alle russischen Angriffe ab und verhinderte durch selbständige Entschlüsse einen russischen Durchbruch. Hierfür wurde ihm am 1. Februar 1945 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Am 29. April 1945 folgte die Beförderung zum Leutnant.

    Ritterkreuz am 1.2.1945

    Eisernes Kreuz 1.Klasse

    Eisernes Kreuz 2.Klasse
    Infanterie Sturmabzeichen
    Verwundetenabzeichen


    Ehm verstarb 1969 in Wiesbaden







    Alfred Richert *30.01.1921 in Rehof, Kreis Stuhm / Westpreußen

    Als Schütze ist er vom 8.10.1940 bis zum 7.12.1940 beim Infanterie Ersatz Bataillon 311 mit Standort Wittingen eingesetzt.
    Am 7.12.1940 wird er zur 9. Kompanie  Infanterie Regiment 162 abkommandiert.
    Das Weihnachtsfest 1940 verbringt er in Frankreich.
    Zusammen mit seinem Regiment kämpft Richert ab 1941 im Nordabschnitt der Ostfront.
    Er nimmt am Sturm auf die Inseln Moon und Ösel teil.
    Ab dem 16.4.1941 gehörte Richert dem Stab des 3.Bataillon Infanterie Regiment 162 an.
    Am 1. März 1942 wird ihm als Gefreiter an der Wolchow Front das Infanterie Sturmabzeichen in Silber verliehen. Die Verleihungsurkunde unterzeichnete der Regimentskommandeur und spätere DKiG Träger (3.8.42) Oberst Erich Wolff.
    Richert wird am 2. März 1942 zum ersten mal verwundet. Am 28 April 1942 wird er bei Grusino durch Artilleriegeschosssplitter am Rücken erneut verwundet und in das Feldlazarett 161 gebracht. Richert erleidet am 5.Mai 1942 seine dritte Verwundung durch Granatsplitter in das rechte Schulterblatt. Vom Reservelazarett Tilsit wird er ins Reserve Lazarett nach Bad Neuenahr verlegt. Vom 10.7.1942 bis zum 15.9.1942 befindet er sich Kriegsverwendungsfähig in der Genesendenkompanie des Infanterie Ersatz Bataillon 162 mit Standort in Lyck. 
    Ab dem 30.9.1942 wird Richert beim Stab 2.Bataillon Grenadier Regiment 162 geführt und ab dem 27.11.1943 bei der 6.Kompanie des Regimentes.
    Am 1. April 1944 erhält Richert bei Auvere Ida-Viru/Estland) durch ein Infanteriegeschoss einen Durchschuss am linken Oberarm, dies ist seine mittlerweile vierte Verwundung. Zeitgenössisches vorliegendes Bildmaterial zeigt Richert mit seiner Verwundung am Ort Rannamoisa in Estland.
    Am 11. Mai 1944 wird ihm beim 6.Gren.Rgt.162 das Verwundetenabzeichen in Silber für seine am 2. März 1942, 28. April 1942 und 1. April 1944 erlittenen Verwundungen verliehen .Die Verleihungsurkunde wird vom Bataillonsführer Oberleutnant Kallweit unterzeichnet.  
    Richert bekommt  am 12. August 1944 als Obergefreiter beim 6./Gren.Rgt.162 das Eiserne Kreuz 1. Klasse verliehen. Die Verleihungsurkunde wird von Generalleutnant Günther Krappe dem Divisionskommandeur der 61.Infanterie-Division unterzeichnet.
    Unteroffizier Richert besucht von Oktober 1944 bis Januar 1945 die Schule VI für Fahnenjunker der Infanterie in Meseritz/Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen, später Mark Brandenburg. Er ist dort in der 10.Inspektion im sogenannten „Regenwurmlager“. 
    Am 29.April 1945 befindet sich Richert im Reserve Lazarett Malchin und wird infolge Lazaretträumung nach rückwärts verlegt. Seine Personalpapiere kommen  ihm bei einem Unglück auf dem Bahnhof Malchin abhanden.
    Im Juni 1945 befindet sich Richert im Reserve Larzarett Mölln/Lbg. und erhält am 28. Juni 1945 die Bescheinigung das er die Voraussetzungen für eine Verleihung des Verwundetenabzeichens in Gold wegen 5 maliger Verwundung erfüllt hat.
    Am 20.August wird Fahnenjunker-Unteroffizier Alfred Richert in Eutin von der Korpsgruppe von Stockhausen aus der Kriegsgefangenschaft entlassen.
    Bei seiner Entlassung gibt er als letzten Truppenteil die 2.Kompanie Bataillon 67 an. 

    Eisernes Kreuz 1.Klasse am 12.August 1944
    Eisernes Kreuz 2.Klasse
    Infanterie Sturmabzeichen in Silber am 1.März 1942
    Verwundetenabzeichen in Silber am 11.Mai 1944
    Verwundetenabzeichen in Gold am 28.Juni 1945
    Ostmedaille

    Feldpostnummer 05101C/03180C

    Richert verstarb 2007 in Altena in Westfalen

    Alfred Richert ist der Großvater des Homepage Verfassers und unvergessen.








    Ernst Berk * 2.Februar 1915 in Eichmedien

    Feldwebel d.R. und Zugführer in der 1.Kompanie des GR162.

    Nahkampfspange in Gold am 10.März 1945
    Deutsches Kreuz in Gold am 26.Juli 1944
    Eisernes Kreuz 1.Klass am 21.Februar 1942
    Eisernes Kreuz 2.Klasse am 4.Oktober 1941






    Heinz Klumfass * 25.Juni 1923 in Memel

    Obergefreiter und MG Schütze in der 1.Kompanie des GR162

    Nahkampfspange in Gold am 10.März 1945
    Deutsches Kreuz in Gold am 27.April 1945
    Eisernes Kreuz 1.Klasse am 25.Dezember 1944
    Eisernes Kreuz 2.Klasse am 11.Februar 1943





    Erich-Stefan Lukaschewitz * 15.9.1911 in Sterpeiken

    Erkennungsmarke: -480- 4.E.M.G. IR22

    Dienstgrad: lt.Meldung vom 22.12.1941 Gefreiter

    Feldpostnummer 05101E 4.Kompanie GR162

    lt Meldung von 7.10.1940 - 10.7.1941     4.MG Ergänzungs Kompanie IR22
    wurde am 1.1.1941 Inf.Ersatz.Btl.151 Standort Josefstadt

    18.2.1942    Reserve Lazarett I. Station 1 Königstein im Taunus

    12.8.1942    4.Kompanie Infanterie Ersatz Btl.162 / Lyck

    lt.Meldung vom 11.7.1941 - 22.1.1943  4.Kompanie Infanterie Regiment 162

    Lukaschewitz ist am 22.Januar 1943 im Gaitolowo Abschnitt durch Granatsplitter am Kopf gefallen

    allgemeine Daten zum Todeszeitpunkt:

    Januar 1943 Stellungen nördlich der Tigoda
    Januar - Februar 1943 Kämpfe bei Mga südlich Ladogasse,Ssinjawino Höhen und Pogostje Kessel

    Eine Grablage konnte bisher nicht ermittelt werden.Sachdienliche Hinweise werden dankend entgegen genommen.






    Unteroffizier Alfons Müller * 30.10.1921

    Müller wurde im Frühjahr 1941 eingezogen zur Nachr.Abt.in Kaiserslautern.
    Nach der Grundausbildung kam er nach Ostpreußen zum Gren.Rgt. 162 und machte dort von Beginn an den Russlandfeldzug mit.

    Baltikum, Inseln Moon,Ösel,Dagö bis Leningrad Wolchow.

    Er war Funker und Nachrichtenmann beim Stab II.Btl. Gr.Rgt 162.
    Seine Feldpostnummer war 03 180 A.

    Sein letzter bekannter Dienstgrad war Unteroffizier.

    Im Frühjahr 1941 zur Ausbildung bei der Infanterie Nachrichten Ersatz Kompanie 342, Kaiserslautern Holtzendorff-Kaserne

    Im Dez. 1941 schrieb er seinem Bruder:
    "Was wir in den letzten Tagen mitgemacht haben ist unbeschreiblich. Von meinen 6 Kameraden sind 3 gefallen. Unter Ihnen ist auch der kleine EICHENLAUB. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie es mir in dieser Nacht (11. auf 12.Dez.) war."

    Ostern 1943 lag er verwundet im Lazarett Allenstein


    Sein bester Kamerad war Sepp Kohler aus Höchstadt/Aich (dieser schrieb Mitte Nov.1944 aus dem Lazarett an seine Eltern, daß er von Alfons in der letzten Zeit keine Nachricht mehr erhalten habe und war sehr beunruhigt und bat, ihm doch an seine Heimatadresse zu schreiben was mit Alfons los sei.

    Eisernes Kreuz 1.Klasse
    Eisernes Kreuz 2.Klasse
    Nahkampfspange

    Infanterie Sturmabzeichen
    Verwundetenabzeichen
    Ostmedaille

    Müller heiratete am 17.7.1944 und kehrte dann ins Baltikum zurück und wurde auf dem Bahnhof zu einer Alarmeinheit gesteckt und leicht verwundet.

    Nach 8 Tagen Lazarett kam er dann wieder zu seiner alten Einheit in Estland und ist dann am 18.9.1944 gefallen.

    Ofw.W e n z e l in Vertretung des Btl. Adjut. schrieb die übliche Todesnachricht. Danach ist er durch einen Grantsplitter am Kopf tödlich verwundet worden.

    Sein Grab liegt am Südwestausgang V Ö N D I auf der rechten Seite der Strasse Torwa-Holdro-Taagepera.

    Alfons Müller war ein Kamerad des Großvaters vom Homepage Verfasser und Ihm wird ein ehrendes Andenken bewahrt.










    Bruno Bellgardt

    Obergefreiter Stabskompanie GR162

    Eisernes Kreuz 2.Klasse am 23.Februar 1942
    Infanterie Sturmabzeichen am 1.Juni 1942
    Ostmedaille am 29.Juli 1942




    Leutnant d.R. Helmut Banaski* 08.06.1921 in Hanffen / Kreis Lötzen / Ostpreussen.

    Helmut Banaski wird als 1. Sohn eines Landwirts geboren.
    Nach dem Besuch der Volks- und Handelsschule, wo er eine Ausbildung zum Bautechniker am Landratsamt Lötzen absolvierte wurde er am 15.02.1941 zum Pionier-Ersatz-Bataillon 206 einberufen. Hier erhielt er die Grund- sowie eine Spezialausbildung im Kompanie-Trupp- und Fernmeldewesen.
    Im August 1941 erfolgte die Versetzung zur 61. ostpr. Infanteriedivision, mit der er im Norden der Ostfront, in Estland, auf der Insel Ösel und im Raum Wolchow - Tichwin, eingesetzt wurde.
    Im Winter 1943/44 erhält er eine Ausbildung zum Reserve-Offizier und besucht einen bautechnischen Lehrgang für Pionier-Offiziere in Döberitz.
    Im Herbst 1944 kommt Banaski zur neuaufgestellten 542.Volks-Grenadier-Division / Heeresgruppe Weichsel, wo er zum Führer des verstärkten Regiments-Pionierzuges in der Stabskompanie des Grenadier-Regiments 1077, unter Oberstleutnant Walter Kopp, ernannt wird.
    In der Zeit vom 12. bis zum 18.01.1945 gelang es Banaski mit den 250 verbliebenen Soldaten des Regiments, verstärkt durch 12 Sturmgeschütze, einen überlegenen Panzerangriff in Südostpreußen, mit der Stossrichtung Berlin, im Nachtkampf, unter Einbringung von 220 Gefangenen, abzuwehren. Im Zuge des Kampfes erhält er am 18.01.1945 einen Munddurchschuss und kommt ins Lazarett. Durch seinen Erfolg gelang es Feldlazarette, Versorgungsgüter und Flüchtlinge geordnet zurückzuverlegen und somit zu retten. Dafür wird Helmut Banaski am 18.02.1945, als Leutnant der Reserve, mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet, welches ihm am 01.03.1945 durch den Kommandierenden General im Wehrkreis 11 in Halberstadt überreicht wird.
    Vom 30.03. bis zum 08.05.1945 wird er als Kompanieführer einer Ausbildungseinheit in Dänemark verwendet und kommt vom 15.05. bis zum 04.08.1945 in britische Gefangenschaft.
    Im April 1946 arbeitet er als techn. Angestellter im Kreisbauamt Rendsburg und tritt nach 2 Reserveübungen, am 02.04.1962 der Bundeswehr bei, wo er Kompaniechef in einem schweren Pionier-Bataillon wird. Weiterhin absolviert der Berufsoffizier techn. Lehrgänge an der Pionierschule und an der Akademie des Heeres für Ingenieurbau in München.
    Am 31.09.1973, als Hauptmann verabschiedet, arbeitet er fortan als freiberuflicher und selbstständiger Ingenieur für Wasserwirtschaft und Umweltschutz.


    16.08.1944 - Leutnant d. R. (mit Wirkung & RDA vom 01.07.1944 )
    01.04.1962 - Oberleutnant (Bundeswehr)
    15.10.1963 - Hauptmann


    18.02.1945 - Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes
    18.01.1944 - 1939 Eisernes Kreuz I. Klasse
    17.07.1942 - 1939 Eisernes Kreuz II. Klasse
    Infanterie-Sturmabzeichen in Silber
    Verwundetenabzeichen, 1939 in Schwarz
    Medaille "Winterschlacht im Osten 1941/42“





    Obergefreiter Gustav Schreckling *20.01.1923 in Jurgutschen /  Regierungsbezirk Gumbinnen Landkreis Angerburg in Ostpreußen

    Gustav Schreckling wird 1937 aus der Schule entlassen und nimmt eine Beschäftigung auf.
    Er wird am 19.April 1942 zur Wehrmacht ohne vorherige Absolvierung des Arbeitsdienstes
    einberufen. Seine Grundausbildung erhält er bis Ende Juli 1942 in der Marwitz Kaserne in Bartenstein.

    Nach einer Grundausbildung von 3 Monaten  wird er an die Ostfront zum Grenadier Regiment 162 versetzt. Beim Grenadier Regiment 162 erhält er im Raum Tschudowo einen 4 wöchigen Lehrgang zum Fernsprech / Nachrichten Soldaten.

    Gustav Schreckling wird in der 4./Kompanie (Granatwerfer) des Grenadier Regiment 162 in der 2.schweren Granatwerfer Gruppe am 8cm Granatwerfer eingesetzt.

    Er befindet sich im April 1943 am Wolchow Brückenkopf Kirischi und bekommt am 1.5.1943 als Gefreiter das Infanterie Sturmabzeichen in Silber verliehen. Die Urkunde unterzeichnet der Regimentskommandeur Oberstleutnant Heinrich Bösenberg.

    Am 1.9.1943 erhält der Gefreite Gustav Schreckling das Eiserne Kreuz 2.Klasse, die Urkunde unterzeichnet der Kommandeur der 61.Infanterie Division Generalleutnant Krappe.

    Am 22.9.1944, wird der mittlerweile zum Obergefreiten beförderte Gustav Schreckling , vor
    Riga schwer am Bein durch einen Splitter verwundet.

    Er wird in ein Lazarett bei Rannamoisa in Estland verlegt und wird von dort noch einiger Zeit des Aufenthaltes über Danzig in das Reserve Lazarett nach Frankenberg/Eder überwiesen.Im Lazarett in Frankenberg erhält er am 31.10.1944 das Verwundetenabzeichen in schwarz.

    Da seine Verwundung schlecht verheilt verbleibt Schreckling bis zum 7.Januar 1946 im Lazarett und wird von dort aus in Gefangenschaft entlassen.

    Nach 2 Tagen wird Gustav Schreckling am 9.Januar 1946 aus der
    Kriegsgefangenschaft entlassen.

    01.05.1943 - Infanterie Sturmabzeichen
    01.09.1943 - Eisernes Kreuz 2.Klasse
    31.10.1944 - Verwundetenabzeichen in schwarz

    In stiller Trauer,von uns gegangen am 20.12.2011. Gustav wir vermissen Dich !






    Unteroffizier Alois Nickmann*05.12.1910 in Altvogelseifen - Kreis Römerstadt/Sudetenland

    Beruf: Fleischer

    Erkennungsmarke: -5774- 1./I.E.B.318

     

    Truppenteile:

     

    lt.Meldung vom 10.11.1941 und vom 12.09.1942

    1.Kompanie Infanterie-Ersatz-Bataillon 318 Standort Hagenau


    ab 12.09.1942 und lt. Meldung vom 15.03.1944

    Stab II Infanterie-Fernausbildungs-Regiment 639


    ab 15.10.1942 Stab II. Grenadier-Feldausbildungs-Regiment 639
    Unterstellung: 388.(Feldausbildungs) Division (Nordrußland)

     

    Abgang: zum Feldersatz-Bataillon Grenadier-Regiment 161.

    ab 17.09.1944 2. Kompanie Grenadier-Regiment 162.
    Unterstellung: 61. Infanterie-Division (Walk/Kurland)

     

    Einsatzräume :

    Aug.-Sept.1944  = Walk

    Oktober 1944 = Kurland

              

    Zugang: von Grenadier-Ersatz- und Ausbildungs Bataillon 151 Standort: Stablach

    Am 21.12.1945 von einer britischen Entlassungsstelle registriert worden.

     


    Dienstgrad: Unteroffizier (17.09.1944)

    Auszeichnungen: EK I, EK II, VWA Silber



    Unteroffizier Fritz Donner geb. 28.08.1923 in Heilsberg/Ostpreußen

    zuerst tätig als Waffenmeistergehilfe, danach Geschützführer einer 5cm Pak, nach Verlust derselber,Geschützführer einer russischen Beute 7,62 Ratschbumm

    Dienstgrad:
     
     
    01.09.1941 Dienstgrad      Inf.Pz.Jg.Ers.Kp.11
     
    01.06.1942 Gefreiter          14./IR162
    01.04.1943 Obergefreiter 14./GR162
    01.10.1943 Unteroffizier   14./GR162

    Auszeichnungen:
     
    28.07.1942 Ostmedaille
    10.12.1942 Kriegsverdienstkreuz 2.Klasse mit Schwertern
    08.03.1944 Eisernes Kreuz 2.Klasse
    29.05.1944 Infanteriesturmabzeichen
     
    Gefechtskalender:
     
    06.04.1942 Gegenstoß in Grusino
    00.01.1944 Schundorowo
    00.01.1944 Schundorowo – Barkowo
    00.01.1944 Neu- Kempolowo
    00.03.1944 südwestlich.Ruwere

    Ersatztruppenteile:
     
    1. Inf.Pz.Jäger Ers. Komp.11 Ortelsburg                  
    2. Inf.Pz.Jäger Ers. Komp.61 Bartenstein
    3. Inf.Pz.Jäger Ers. Komp.11 Ortelsburg                    
    4. Preußisch Eylau Stablack Lager Nord
    5. 11/III./353 , 856 Division
    6. Komp.Pz.Jäger Ers. Und Ausb.Abteilung 20 Hamburg-Harburg
    7.Pz.Einsatz Abt.20   9.Rg.(Kp.IV) Ausb.
     
    Feldtruppenteile:
     
    1. Feld Ersatz Btl.61 /11.Kompanie
    2. Inf.Regt.162    14.Kompanie          

    von uns gegangen am 30.03.2015.

    Fritz du warst mir ein guter Freund,ich werde dich niemals vergessen.Danke für alles !








     
































     


wichtige Webseiten
 
www.forum-der-wehrmacht.de

www.lexikon-der-wehrmacht.de

www.balsi.de

www.grenadierregiment162.de

www.kurland-kessel.de
Werbung
 
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News - Neuigkeiten
 
19.12.2009

Das Kriegstagebuch des I.Btl. IR162 vom 20.6.1941 - 20.7.1942
liegt nun vor und kann demnächst
digital angefordert werden.

25.09.2010

Literaturhinweise ergänzt

29.11.2011

Wir trauern um Leutnant Walter Raffel 14.Kp.GR162 verstorben am 14.10.2011

21.12.2011

In stiller Trauer um Gustav Schreckling,von uns gegangen am 20.12.2011, wir vermissen Dich !

31.01.12

Wir trauern um Kurt Beyer,verstorben am 20.01.2012

09.04.2015: Wir trauern um Unteroffizier Fritz Donner,
von uns gegangen am 30.03.2015 im Alter von 91 Jahren.
Fritz du warst mir ein guter Freund,du fehlst mir und ich werde dich niemals vergessen. Danke für alles !

 
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